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Überleben

Das relative 5-Jahres-Überleben schätzt die krebsbedingte Sterblichkeit für Personen mit einer bestimmten Krebsdiagnose ab. Ein relatives 5-Jahres-Überleben von 100 % bedeutet, dass innerhalb von fünf Jahren nach einer Krebsdiagnose genauso viele Personen verstorben sind wie es für die Allgemeinbevölkerung gleichen Alters und Geschlechts zu erwarten gewesen ist.

Krebserkrankungen insgesamt (ohne C44) in Niedersachsen weisen 5-Jahres-Überlebensraten von 61 % für Männer und 62 % für Frauen auf. Für Personen mit malignem Melanom der Haut, Prostata- oder Brustkrebs liegen die Überlebensraten mit mehr als 85 % vergleichsweise hoch. Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs weisen mit Überlebensraten unter 20 % eine schlechte Prognose auf.

Relative 5-Jahres-Überlebensraten für häufige Krebserkrankungen
Periode 2021-2024

Datentabelle zu „Relative 5-Jahres-Überlebensraten für häufige Krebserkrankungen Periode 2021-2024“
Datentabelle zu „Relative 5-Jahres-Überlebensraten für häufige Krebserkrankungen Periode 2021-2024“
Kategorie MännerFrauen
Mal. Melanom d. Haut 9496
Prostata 920
Brust 7786
Gebärmutterkörper 076
Harnblase 7766
Niere 7676
Non-Hodgkin-Lymphom 6467
Darm 6367
Leukämien 5554
Mund und Rachen 5359
Magen 3441
Eierstock 038
Speiseröhre 2524
Lunge 1924
Leber 1516
Bauchspeicheldrüse 1312

Abweichungen im Überleben zwischen den Geschlechtern lassen sich durch Unterschiede in der Tumorstadien-Verteilung (Beispiel Harnblase) oder von Tumorhistologien und -lokalisationen (Lunge, Magen, Mund- und Rachen) zwischen Männern und Frauen erklären. Zwischen frühen und fortgeschrittenen Tumorstadien sowie zwischen verschiedenen Tumorarten und Tumorlokalisationen können die Überlebensraten erheblich variieren.